Deutscher Gewerkschaftsbund

26.10.2016
Symbolische Armenspeisung bei der Tafel Oranienburg

Der Tafel-Skandal

Welttag für menschenwürdige Arbeit

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) organisiert seit 2008  jeweils am 7. Oktober den Welttag für menschenwürdige Arbeit (WFMA). Der IGB vertritt ca. 176 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 325 Mitgliedsorganisationen in 161 Ländern. Atypische Beschäftigung ist, wenn sie befristet, in Teilzeit, in Leiharbeit oder ohne normalen Sozialversicherungsschutz erfolgt. Als prekär gilt Beschäftigung, wenn das soziale Existenzminimum durch sie nicht dauerhaft gewährleistet werden kann.

Die Folge: Immer mehr Menschen sind auf Spenden der Tafeln angewiesen. So auch in Oranienburg im Landkreis Oberhavel.

Der DGB-Kreisverband Oberhavel lud zusammen mit der Tafel Oranienburg am 7. Oktober zum Tag der menschenwürdigen Arbeit nach Oranienburg ein, um bei einem Teller Erbsensuppe u.a. zum Thema wachsende Altersarmut zu diskutieren. Symbolisch ließen die Teilnehmer ihren Protest mit bunten Luftballons in die Luft steigen.

Der DGB-Kreisverband Oberhavel bedankt sich bei Viola Knerndel (Tafel Oranienburg) ganz herzlich für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit, bei Karsten-Peter Schröder und seinen Mitstreitern von der Freiwilligen Feuerwehr in Oberkrämer für die Zubereitung der Erbsensuppe und bei der Partei DIE LINKE, vom Kreisverband Oberhavel, sowie der Partei SPD für die kollegiale Unterstützung.


 


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