Deutscher Gewerkschaftsbund

08.03.2018
BAD BELZIG (Landkreis Potsdam-Mittelmark)

Eröffnet: FRAUENARBEIT-FRAUENALLTAG-FRAUENRECHTE

Theresa Pauli

Theresa Pauli, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Potsdam-Mittelmark, ließ es sich nicht nehmen, trotz Elternurlaub mit einem Grußwort an der Eröffnung der Ausstellung FRAUENARBEIT-FRAUENALLTAG-FRAUENRECHTE in der Kreisverwaltung und somit erstmaligen öffentlichen Präsentation der Arbeit teilzunehmen Bild © DGB Westbrandenburg

"Neugierig sein, lernen, die eigene Weltsicht ernst nehmen und sich einmischen – das geben die Zeitzeuginnen und Gewerkschafterinnen jungen Frauen mit dieser grandiosen Ausstellung mit auf den Weg. Sie regt zum Erfahrungsaustausch an und lädt zum Dialog zwischen den Generationen ein, will auch dazu ermutigen, für Gute Arbeit, Gleichberechtigung, für Demokratie und Menschenrechte zu streiten!"

Das Projektteam


 

Die Ausstellung widmet sich thematisch mit den 8 Brandenburger Zeitzeuginnen Regine Doerwald, Ingrid Freninez, Helga Kästner, Steffanie Kietzmann, Marina Lange, Giesela Kulik, Heike Taube und Heidi Zeidler - alle aktive und langjährige Gewerkschafterinnen - sieben Schwerpunkten:

(1) Frauentag/8.März;  (2) Arbeit;  (3) Familie;  (4) Gleichberechtigung;
(5) Haushaltstag;  (6) Kollektiv;  (7) Gewerkschaft

Bild ARBEITERIN 1983

Porträt Jutta Birkholz - Arbeiterin Claudia Borchers 1983 Bild © DGB Westbrandenburg / Rechte und Bildnachweis entspr. Impressum


 

  • ZEITZEUGINNEN - LEBENSERFAHRUNGEN UND VISIONEN

    HEIDI ZEIDLER

    Heidi Zeidler

    Bild © DGB Westbrandenburg / Bildnachweis entspr. Impressum

    "Frauen haben eine andere Sicht auf die Veränderung der Gesellschaft, das wird zu wenig genutzt."


     

    MARINA LANGE

    Marina Lange

    Bild © DGB Westbrandenburg / Bildnachweis entspr. Impressum

    "Weil die Interessenvertretung einfach wichtig ist!"


     

    HEIKE TAUBE

    Heike Taube

    Bild © DGB Westbrandenburg / Bildnachweis entspr. Impressum

    "Nach der Wende hat die Gewerkschaft einen ganz anderen Stellenwert bekommen."


     

    HELGA KÄSTNER

    Helga Kästner

    Bild © DGB Westbrandenburg / Bildnachweis entspr. Impressum

    "Natürlich würde ich sagen, geh in die Gewerkschaft - wer sonst soll deine Rechte vertreten?"


     

    GISELA KULIK

    Gisela Kulik

    Bild © DGB Westbrandenburg / Bildnachweis entspr. Impressum

    "Offensein für alles, sich nicht einschließen - und fragen, fragen, fragen!"


     

    INGRID FRENINEZ

    Ingrid Freninez

    Bild © DGB Westbrandenburg / Bildnachweis entspr. Impressum

    "Misch dich ein, gestalte mit - bekenn dich zur Demokratie."

  • AUSSTELLUNG KOSTENLOS BUCHEN

    Die Ausstellung "FRAUENARBEIT - FRAUENALLTAG - FRAUENRECHTE" ist kostenlos buchbar!
    Ermöglicht wird dies durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und die IG Metall / Stiftung Neue Bundesländer, die diese Ausstellung finanzierten.

    Die Ausstellung kann realtiv einfach und (fast) überall aufgebaut werden.
    Geeignet sind Gewerkschaftshäuser, Frauen- und Kulturzentren, Stadt- und Kreisverwaltung u.ä. Gebäude mit geeigneten Innenräumen/Foyers.


    ANFRAGEN


    Deutscher Gewerkschaftsbund
    Region Westbrandenburg

    Kollege Detlef Almagro-Velazquez

    Breite Str. 9a
    14467 Potsdam

    E-Mail: detlef.almagro-velazquez@dgb.de
    Telefon: +49 331 2759624


    AUFBAU / ANLEITUNG

    Der Aufbau der Ausstellung dauert ca. 2 Stunden und muß durch mindestens 2 Personen erfolgen!

    AUFBAUANLEITUNG DER AUSSTELLUNG FRAUENARBEIT... (PDF, 1 MB)

    Übersicht aller Ausstellungselement und deren Aufbau

    Aufbau-Bild 01

    Bild © DGB Westbrandenburg

    Bild Aufbau 02

    Bild © DGB Westbrandenburg

    Bild Aufbau 03

    Bild © DGB Westbrandenburg

    Ausstellung Fertiger Aufbau

    Bild © DGB Westbrandenburg

  • AUSSTELLUNGSORTE UND STATIONEN

     

    BAD BELZIG

    8.-23.März 2018 Kreisverwaltung Landkreis Potsdam Mittelmark

    Ausstellungseröffnung in Bad Belzig

    Ausstellungseröffnung im Foyer der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark, Kreisstadt Bad Belzig, u.a. mit BÄRBEL ZIMMERMANN (3.v.re.), langjährige DGB-Vorsitzende Potsdam-Mittelmark und Mitinitiatorin der Ausstellung, HEIKE TAUBE (2.v.li.), Zeitzeugin der Ausstellung, DETLEF ALMAGRO-VELAZQUEZ (3.v.li.) als die Entstehung begleitender Gewerkschaftssekretär der DGB-Region Westbrandenburg und SUSANN HELLEMANN, künstlerische/grafische Gestalterin der Ausstellung sowie DANNY HADSCHA von der IG METALL als Vertreter einer der Förderorganisationen Bild © DGB Westbrandenburg

     


    Schwedt (Oder)

    14.-18.Mai 2018 Frauenzentrum durch DGB Uckermark

    Ausstellung in Schwedt / Oder

    Ausstellungseröffnung im Frauen- und Familienzentrum in SCHWEDT/ODER u.a. mit MARIANNE WENDT (vorne links), DGB-Vorsitzende Uckermark und HEIDI ZEIDLER (vorne rechts), Zeitzeugin der Ausstellung aus Frankfurt (Oder) Bild © DGB Ostbrandenburg

     


    Nauen


    06. Juni 2018 IG Metall - Delegiertenversammlung
    (Nicht öffentlich)

     

    Bad Belzig


    25. – 26. Juni 2018 Springbachmühle Betriebsrät*innen-Seminar
    (Nicht öffentlich)

     

    Werder / Havel


    Juli/August 2018  „Treffpunkt“ Werder

     



    2019

     

    Berlin

    19.Januar - 16.Februar 2019 IG Metall, Alte Jakobstraße

     

    Westbrandenburg

    4. – 23. März 2019 Ort noch in Planung

Impressum der Ausstellung

Bild © DGB Westbrandenburg


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08.03.2018

CHRONIK FRAUENRECHTE

Verfassung der DDR vom 9.4.1968

(Fassung von 1974)

Art.20 (2) Mann und Frau sind gleichberechtigt und haben die gleiche Rechtstellung in allen Bereichen des gesellschaftlichen, staatlichen und persönlichen lebens. Die Förderung der Frau, besonders in der beruflichen Qualifizierung, ist eine gesellschaftliche und staatliche Aufgabe.


1952

Beschluss der Regierung der DDR, dass in allen Betrieben staatliche Frauenförderpläne als Bestandteil der Betriebskollektivverträge zu erarbeiten und zu realisieren sind.


1965

Die Volkskammer der DDR beschließt das "Familiengesetzbuch der Deutschen Demokratischen Republik". Grundsatz: Gleichberechtigung der Geschlechter in allen Lebensbereichen


1966

Erlaß einer Anordnung über die Aus- und Weiterbildung von Frauen für technische Berufe und den Einsatz in leitenden Funktionen. Frauen mit Kindern soll eine Aus- und Weiterbildung während der Arbeitszeit ermöglicht werden.


1967

Einführung von Sonderklassen für berufstätige Frauen an Fachschulen: Im Abendstudium erhalten Frauen eine Freistellung an 2 Wochentagen bei vollem Lohnausgleich; während eines Direktstudiums bis zu 80% des Nettolohnes.


1970

Einführung eines Sonderstudiums an Hoch- und Fachschulen für Frauen. Ministerrat und FDGB beschließen eine Richtlinie zur Gestaltung der Frauenförderpläne. Schwerpunkte: Qualifizierung in technischen Berufen, Vorbereitung für mittlere und leitende Funktionen.


1981

Erlass einer 4.Anordnung zur Durchführung des Frauen-Sonderstudiums an den Hoch- und Fachschulen der DDR: erweiterte Absicherungen durch Stipendien und Lohnausgleich, Freistellungen und Arbeitsplatzsicherung.


1997

Für alle Mitgliedsstaaten der EU wird Gender-Mainstreaming als verbindlich festgelegt. Gender-Mainstreaming soll dazu führen, dass in allen Phasen der Planung, Durchführung und Auswertung von Maßnahmen die unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern und die Auswirkungen auf beide Geschlechter berücksichtigt werden.


2008

Erster "Tag für gleiche Bezahlung" (Equali Pay Day) in Deutschland. Die "Business and Professional Women" greifen eine Idee aus den USA auf: Seit 1966 machen dort zehntausende Frauen und Männer mit Aktionen auf den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen aufmerksam.


2015

Der Deutsche Bundestag beschließt ein Gesetz für die "gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen". U.a.: Die 108 börsennotierten mitbestimmungspflichtigen Unternehmen in Deutschland müssen Aufsichtsräte mit mind. 30% Frauen besetzen.


2017

10.Equal Pay Day in Deutschland mit großer Beteiligung von Gewerkschaften und Frauenorganisationen. In Deutschland verdienen Frauen durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer.

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