Deutscher Gewerkschaftsbund

21.01.2018
POTSDAM

Frank Techen zum Regionsgeschäftsführer gewählt

Delegierte aus Berlin und Brandenburg votierten klar für Kandidaten

Frank Techen

FRANK TECHEN, alter und neuer Regionsgeschäftsführer in Potsdam, stellte in seiner Vorstellungsrede die vier Schwerpunkte einer öffentlichkeitswirksamen Arbeit in Westbrandenburg vor: Festigung des Dreiklangs von Region, Gewerkschaften sowie Kreis- und Stadtverbänden auch im Berlinferneren Flächenraum, Stärkung von Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie, Aktivierung von Jugend und Frauen, Fortsetzung der deutsch-polnischen Arbeit für ein Soziales Europa sowie Einsatz für Demokratie und gegen jede Form von Diskriminierung. Bild © DGB/Wilfried Winzer

Die 100 Delegierten der Bezirkskonferenz des DGB Berlin-Brandenburg haben am 20.Januar 2018 Christian Hoßbach (IG Metall) zum neuen Bezirksvorsitzenden und Sonja Staack (GEW) zur neuen Stellvertretenden gewählt. Außerdem wurden die Regionsgeschäftsführungen der vier DGB-Regionen des Bezirks gewählt, darunter Frank Techen für die Region Westbrandenburg mit Sitz in Potsdam.

Die Delegierten der acht Mitgliedsgewerkschaften sprachen allen Kandidierenden im ersten Wahlgang ihr Vertrauen aus. Gewählt wurden für die weiteren Regionen:

  • Südbrandenburg/Lausitz mit Sitz in Cottbus: Marion Scheier
  • Ostbrandenburg mit Sitz in Eberswalde: Sebastian Walter
  • Berlin: Heiko Glawe

 

Gewählte der Bezirkskonferenz Berlin-Brandenburg

Vorne, von links nach rechte: Sonja Staack, Frank Techen, Marion Scheier, Sebastian Walter, Heiko Glawe, Christian Hossbach Bild © DGB/Wilfried Winzer

 

ZUM HINTERGRUND

Die alle vier Jahre stattfindende Bezirkskonferenz mit 100 Delegierten aus den acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir gestalten Solidarität“. Sie dient der personellen und inhaltlichen Weichenstellung für die kommenden vier Jahre. Der DGB Berlin-Brandenburg vertritt rund 356.000 Gewerkschaftsmitglieder in den beiden Ländern, davon etwa 75.000 in der Region Westbrandenburg.

Schwerpunkte der Antragsberatungen waren unter anderem die Themenkomplexe Wirtschaftspolitik, Stärkung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Berlin und Brandenburg, Ausbildung und Weltoffenheit. Zudem hielten der DGB-Bundesvorsitzende Rainer Hoffmann, der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke sowie die Berliner Bürgermeisterin Ramona Pop ihre Grußworte.

 

ZUR PERSON

Frank Techen arbeitet seit 2008 für den DGB Berlin-Brandenburg - zunächst als Gewerkschaftssekretär in Eberswalde, dann ab 2014 als gewählter Regionsgeschäftsführer. Außerdem wurde er alternierender Präsident im deutsch-polnischen interregionalen Gewerkschaftsrat (IGR) "Viadrina".

Am 1.10.2016 wechselte er von Eberswalde nach Potsdam in gleicher Funktion als Regionsgeschäftsführer für Westbrandenburg (6 Landkreisen und 2 kreisfreie Städte) und übernahm die Vertretung des DGB Berlin-Brandenburg in Landesgremien wie Tolerantes Brandenburg, Landesintegrationsbeirat, Verbraucherzentrale Brandenburg u.w.

Erste gewerkschaftliche und arbeitsmarktpolitische Erfahrungen machte er in seiner langjährigen Jugendarbeit in den 1990er Jahren u.a. in der Zusammenarbeit mit der ötv- und IG Metall-Jugend. Sein Studium zum Diplom-Sozialwirt schloß er 2008 erfolgreich ab, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. Vollmatrose der Handelsschiffahrt (1984) und Werbekaufmann (1993) sind weitere, viel frühere Berufsstationen.

Frank Techen wurde 1965 in der Hansestadt Rostock geboren und wuchs dort auf. Seit 2008 lebt er dauerhaft in Brandenburg.


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