Deutscher Gewerkschaftsbund

31.05.2017

Rentenkampagne an vielen Bahnhöfen Westbrandenburgs

Die politisch beschlossene Absenkung der Rente muss gestoppt und das Rentenniveau wieder auf etwa 50 Prozent anhoben werden, um sozialen Abstieg und Altersarmut zu verhindern. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 haben sich viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter deshalb im Rahmen Kampagne „Rente muss reichen“ am Pendler-Aktionstag am 31. Mai in Westbrandenburg beteiligt und Infopakete zur Rentenpolitik verteilt.

"Wir brauchen dringend einen echten (!) Kurswechsel in der Rentenpolitik, der die gesetzliche Rente, von der in Ostdeutschland 97% der Menschen ihre Alterssicherungsleistungen beziehen, stärkt und ihnen eine Rente ermöglicht, die ein auskömmliches und würdevolles Leben gewährleistet. Denn Angebote auf dem freien Versicherungs- und Finanzmarkt, Lücken privat abzudecken, haben versagt und können keine Alternativen bieten. Und nebenbei bemerkt untergraben sie auch ein solidarisches Rentensystem" sagte Frank Techen, Regionsgeschäftsführer des DGB in Potsdam.

Der stellvertretende Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach, hat sich wie Techen an der Verteilung am Potsdamer Hauptbahnhof beteiligt und kam mit Pendlern ins Gespräch. Hoßbach hatte erst kürzlich den Rentenreport des DGB für Berlin-Brandenburg vorgestellt.

Unterstützt wurden Frank Techen und Nancy Faupel aus der DGB-Regionsgeschäftsstelle auch durch Hartwig Paulsen und Silke Winkler von der Bezirksverwaltung in Berlin sowie durch Ingo Koch von der "Haus"-Gewerkschaft des Aktionsortes, der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

GewerkschafterInnen aus den DGB-Kreis- und Stadtverbänden Westbrandenburgs waren z.T. mit Unterstützung der Kollegen Porazik und Almagro-Velazquez aus der Geschäftsstelle auch in der Stadt Brandenburg an der Havel, Hennigsdorf und Oranienburg (Oberhavel), Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark), Ludwigsfelde (Teltow-Fläming), Brieselang (Havelland) und Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) unterwegs, um bei den Menschen vor Ort für die Vorschläge und Forderungen des DGB nach einer dringend neuen Rentenpolitik zu werben.

Frank Techen dankte allen Kolleginnen und Kollegen, die sich zu so früher Zeit ehrenamtlich auf den Weg machten, um diese Aktion mit mehreren tausend verteilten Infopaketen zu einem Erfolg in ganz Westbrandenburg werden zu lassen!

Weitere Infos zur Kampagne: www.rente-muss-reichen.de


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