Deutscher Gewerkschaftsbund

17.01.2016
Re­gi­ons­wei­ter Ak­ti­ons­tag am 18. Ja­nu­ar

1 Jahr Mindestlohn: DGB informiert Pendler an Bahnhöfen

 

Der DGB Berlin-Brandenburg wird im Rahmen einer bundesweiten Aktion am frühen Montagmorgen auf 20 Bahnhöfen über die wichtigsten Erfahrungen mit der Lohnuntergrenze informieren. Zwischen 5.30 und 8 Uhr beantworten Ehrenamtliche und Gewerkschaftssekretäre des DGB Berufspendlerinnen und -pendlern häufige Fragen zum Mindestlohn und ziehen eine vorläufige Bilanz. Dazu hat der DGB Berlin-Brandenburg eine Broschüre aufgelegt.

Auch in der Region haben vor allem Menschen in bisher schlecht bezahlten Berufen profitiert – in Berlin und Brandenburg gab es folgende Lohnsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr: +9,2% im Gastgewerbe, +5,1% in Callcentern, +6,1% in Information und Kommunikation und +4,9% im Überwachungs- und Reinigungsgewerbe. Die Kaufkraft in unserer Region ist gestiegen. Die Pendler-Aktion des DGB findet am 18. Januar bundesweit auf Bahnhöfen statt.

An der Aktion werden neben der DGB-Bezirksvorsitzenden Doro Zinke (Bahnhof Berlin-Ostkreuz) auch Vertreter aus Politik und Verwaltung in Berlin und Brandenburg teilnehmen, die den Mindestlohn unterstützen, unter anderem Brandenburgs Finanzminister Christian Görke.

Die Aktionszeiten an den Bahnhöfen in der Region Mark Brandenburg:

•             Potsdam Hbf, 6.30-7.30 Uhr (mit Christian Hoßbach, stv. DGB-Bezirksvorsitzender, Ralf                     Christoffers, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Landtag, Christian Görke, Finanzminister                   Land Brandenburg)
•             Neuruppin [Rheinsberger Tor], ab 6.15 Uhr
•             Oranienburg, 5.30-6.30 Uhr
•             Hennigsdorf, 5.30-6.30 Uhr
•             Bad Belzig, 5.30-6.45 Uhr
•             Brieselang 5.00-6.15 Uhr
•             Ludwigsfelde, 5.45-6.45 Uhr
•             Brandenburg/Havel Hbf, 5.45-7.00 Uhr    


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