Deutscher Gewerkschaftsbund

27.01.2018
LANDESHAUPTSTADT POTSDAM

DGB bei Gedenken für die Opfer des NS-Terrors

In Potsdam gedachten viele Menschen am 27.Januar 2018 auf dem nach dem Antifaschisten Willi Frohwein benannten Platz der Opfer des NS-Terrors. DGB-Regionsgeschäftsführer Techen, der auch den DGB Berlin-Brandenburg in Bündnissen und Gremien gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vertritt, legte im Namen der Gewerkschaften Blumen nieder. "Erinnerung, Mahnung und Kampf für Demokratie ist verpflichtendes Selbstverständnis für die Gewerkschaften".

Rede Noosha Aubel, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Potsdam

Bild © DGB Westbrandenburg

Im Namen Stadt Potsdam sprach die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Frau Noosha Aubel am Willi-Frohwein-Platz zu den zahlreichen Teilnehmenden.

In sehr bewegenden Worten mahnte sie, aus der Geschichte zu lernen und das Gedenken an die Opfer aufrecht zu erhalten. Dies geschehe nicht abstrakt, so Frau Aubel, sondern am besten, wenn die persönlichen Schicksale der von den Nazis Verfolgten und Ermordeten erzählt werden.

Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, die sich in vielen Projekttagen mit dem Leben und Schicksal Willi Frohweins befassten, lasen anschließend Passagen aus den Erinnerungen des Antifaschisten vor.

SchülerInnen gedenken NS-Opfer

Bild © DGB Westbrandenburg

Es folgte das Niederlegen von Kränzen und Blumen durch BürgerInnen, Abgeordnete des Brandenburger Landtages und der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, Parteien und Verbände sowie der DGB-Region Westbrandenburg und des DGB Potsdam durch Frank Techen.

Am Nachmittag fand in der Gedenkstätte Lindenstraße eine weitere Veranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus mit Oberbürgermeister Jakobs statt.


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